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Evangelische Kirchengemeinde Köngen
Fundraising 2020−2023
 
 
  Fundraising−Aktion 2020−2023  

Bereich: Zukunft gestalten Kirche GWH Pfarrhaus
Ziel: offen 150.000 € 145.000 € 55.000 € Plakat_Ziegelpaten DachziegelAktuell
56 Dachziegel gespendet
Stand:
21. August 2020
18.800,88 € 2.250,00 € 7.595,30 € 4.079,80 €

21. August 2020
Zukunft gestalten: 18.800,88 €
Kirche: 2.250,00 €
GWH: 7.595,30 €
Pfarrhaus:
Dachpaten:
 
1.285,80 €
2.794,00 €

4.079,80 €

gesamt: 32.725,98 €
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich, die uns großzügig unterstützen.
Mittlerweile können wir wenigstens Gottesdienste in unserer schönen Peter− und Paulskirche wieder feiern, wenn auch auf Abstand und noch ohne Singen.
14. August 2020
Zukunft gestalten: 18.800,88 €
Kirche: 2.250,00 €
GWH: 7.595,30 €
Pfarrhaus:
Dachpaten:
 
1.285,80 €
2.595,00 €

3.880,80 €

gesamt: 32.526,98 €
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich, die uns großzügig unterstützen.
Mittlerweile können wir wenigstens Gottesdienste in unserer schönen Peter− und Paulskirche wieder feiern, wenn auch auf Abstand und noch ohne Singen.

07. August 2020
Zukunft gestalten: 17.800,88 €
Kirche: 2.250,00 €
GWH: 7.595,30 €
Pfarrhaus:
Dachpaten:
 
1.285,80 €
1.245,50 €

3.431,30 €

gesamt: 31.077,48 €
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich, die uns großzügig unterstützen.
Mittlerweile können wir wenigstens Gottesdienste in unserer schönen Peter− und Paulskirche wieder feiern, wenn auch auf Abstand und noch ohne Singen.

31. Juli 2020
PRESSEMITTEILUNG
Im Auftrag des Evang. Kirchenbezirks Esslingen
Spendenkampagne fürs historische Pfarrhaus
Evangelische Kirchengemeinde Köngen muss für Sanierungen tief in die Tasche greifen
Derzeit steigen die Dachdecker dem historischen Köngener Pfarrhaus aufs Dach.
Zum Abschluss der 2018 begonnenen energetischen Sanierung, der Renovierung der Pfarrwohnung und der Umgestaltung des Erdgeschosses, wo das Pfarramt Nord der Evangelischen Kirchengemeinde Köngen mit Gemeindebüro untergebracht ist, werden nun die alten Biberschwanzziegel entfernt, um das Dach zu dämmen. Bisher sind die direkt über den Sparren liegenden Ziegel der einzige Schutz für die Dachkonstruktion. Die Dämmung ist energetisch notwendig und das Dachgeschoss kann so vollständig und dauerhaft genutzt werden. Zudem erhofft sich die Gemeinde Einsparungen bei der Heizenergie. „Leider hat der Denkmalschutz keine thermischen Solarkollektoren für die Heizung auf dem Dach genehmigt“, bedauert Andreas Rau, der als ehrenamtlicher Bauleiter fungiert. Deshalb werde man nun umfangreicher dämmen, erklärt der Bauingenieur. Auch die bisherigen braunen Ziegel fanden nicht das Wohlwollen der Denkmalschützer. Stattdessen werden künftig analog zur benachbarten Kirche naturrote Biberschwänze das Dach zieren. Ende August soll die Sanierung dann abgeschlossen sein. „Dann sind wir energetisch auf einem guten Stand auch wenn wir es beim Pfarrhaus nie auf einen modernen Wärmedämmstandard bringen werden“, sagt Rau.
Das 1844 errichtete Pfarrhaus ist Teil eines großen Sanierungsmarathons, in dem die Gemeinde gleich drei bedeutende Gebäude in den nächsten Jahren instand setzen muss. Neben dem Pfarrhaus auch die denkmalgeschützte Peter− und Paulskirche und das Gustav−Werner−Gemeindehaus. Fast eine Million Euro werden die Sanierungen insgesamt kosten. Gut 640.000 € kommen aus Zuschüssen und Rücklagen. Bleiben rund 350.000 €, die die Kirchengemeinde aus Spenden aufbringen will. Für das Pfarrhaus sind 212.000 € veranschlagt, 55.000 € sollen über Spenden zusammenkommen. Die Kirchengemeinde hatte unter dem Motto „Tradition bewahren − Zukunft gestalten“ ein umfangreiches Fundraisingprogramm auf die Beine gestellt − und dann kam Corona. „Das hat uns praktisch komplett ausgebremst“, verweist Kirchengemeinderätin Helga Gorzellik auf eine lange Liste von Aktionen und Veranstaltungen, die allesamt ausfallen mussten. „Dadurch gingen natürlich auch viel weniger Spenden ein“, sagt Pfarrer Dr. Ronald  Scholz. Insgesamt erhielt die Gemeinde gut 29.000 €, davon knapp 2.200 € für das Pfarrhaus. Umdenken war angesagt. Warum nicht Ziegelpaten suchen? Wer die Dachsanierung unterstützen möchte, kann für 49,50 € die Patenschaft für einen Quadratmeter Dachziegel übernehmen. Um die Fortschritte zu verdeutlichen baute ein Kirchengemeinderat kurzerhand ein Holzmodell des Pfarrhauses, auf dem jeder "verkaufte" Quadratmeter mit einer Schindel markiert wird. Sind alle 234 Quadratmeter an den Mann oder die Frau gebracht, ist auch das Modellhaus gedeckt. Es soll später übrigens im Pfarrgarten den Pfarrerskindern als Spielhaus dienen. Eine Gruppe in der Gemeinde wird zudem einen Teil der alten Ziegel künstlerisch gestalten oder bepflanzen, um weitere Spenden einzuwerben. Außerdem gibt es ab August wieder das Kirchenkino, dessen Erlös ebenfalls dem Pfarrhaus zu Gute kommen soll.
Das Pfarrhaus spielt eine wichtige Rolle für die Kirchengemeinde. Es weist auf die Präsenz des Christlichen in unserer Gesellschaft hin und es ist nicht nur Wohn− und Arbeitsort, sondern bietet Menschen, die Hilfe brauchen, eine niederschwellige Anlaufstelle“, betont Scholz. „Und es war immer ein offenes Haus“, ergänzt Gorzellik. Das Köngener Pfarrhaus hat eine denkwürdige Geschichte, bot es doch als Teil der "Württembergischen Pfarrhauskette" in der Nazizeit verfolgten jüdischen Menschen Schutz. Immer wieder beherbergte die Familie von Pfarrer Eugen Stöffler Juden. Zudem organisierte seine Frau Johanna Pfingsttreffen für junge Mädchen, die aus weitem Umkreis nach Köngen kamen. In diesem Jahr hätte man gerne das 80−jährige Bestehen groß gefeiert.
KoengenPfarrhausDachsanierung
Text und Foto: Ulrike Rapp−Hirrlinger
Fotohinweis: Andreas Rau, Pfarrer Dr. Ronald Scholz und Helga Gorzellik mit Modellhaus vor dem abgedeckten denkmalgeschützten Pfarrhaus

05. Juni 2020
Zukunft gestalten: 16.395,88 €  
Kirche: 1650,00 €  
GWH: 7.318,30 €  
Pfarrhaus: 1011,50 €  

gesamt: 26.375,68 €  
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich, die uns großzügig unterstützen.
Mittlerweile können wir wenigstens Gottesdienste in unserer schönen Peter− und Paulskirche wieder feiern, wenn auch auf Abstand und noch ohne Singen.

26. Mai 2020
Zukunft gestalten: 16.145,88 €  
Kirche: 1650,00 €  
GWH: 7.318,30 €  
Pfarrhaus: 520,00 €  

gesamt: 25.634,18 €  
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich, die uns großzügig unterstützen.
Leider sind unsere Gebäude aktuell während der Corona−Pandemie geschlossen. Wir freuen uns bald wieder Gottesdienste in unserer schönen Peter− und Paulskirche zu feiern unter Corona−Bedingungen und mit vielen Einschränkungen.

30. April 2020
Zukunft gestalten: 15.055,88 €  
Kirche: 1630,00 €  
GWH: 7.218,30 € (jeweils ½ Erlös Flohmarkt
+ Christbaumaktion)
Pfarrhaus: 300,00 €  

gesamt: 24.204,18 €  
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich, die uns großzügig unterstützen.
Leider sind unsere Gebäude aktuell während der Corona−Pandemie geschlossen. Wir freuen uns bald wieder Gottesdienste in unserer schönen Peter− und Paulskirche zu feiern unter Corona−Bedingungen und mit vielen Einschränkungen.

24. April 2020
Zukunft gestalten: 14.865,88 €  
Kirche: 1630,00 €  
GWH: 7.218,30 € (jeweils ½ Erlös Flohmarkt
+ Christbaumaktion)
Pfarrhaus: 300,00 €  

gesamt: 24.014,18 €  
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich, die uns großzügig unterstützen.
Leider sind unsere Gebäude aktuell während der Corona−Pandemie geschlossen.

17. April 2020
Zukunft gestalten: 13.345,88 €  
Kirche: 1480,00 €  
GWH: 7.218,30 € (jeweils ½ Erlös Flohmarkt
+ Christbaumaktion)
Pfarrhaus: 300,00 €  

gesamt: 22.344,18 €  
Wir danken herzlich allen Spenderinnen und Spendern, denen Kirche, Pfarrhaus und Gemeindehaus als Orte für Menschen am Herzen liegen, auch wenn wir diese aktuell geschlossen halten müssen.

03. April 2020
Zukunft gestalten: 9.378,05 €  
Kirche: 1280,00 €  
GWH: 7.218,30 € (jeweils ½ Erlös Flohmarkt
+ Christbaumaktion)
Pfarrhaus: 200,00 €  

gesamt: 18.076,35 €  
Wir danken herzlich allen Spenderinnen und Spendern, denen Kirche, Pfarrhaus und Gemeindehaus als Orte für Menschen am Herzen liegen, auch wenn wir diese aktuell geschlossen halten müssen.

27. März 2020
Für unsere Spendenaktion kamen über Spenden und Aktionen schon diese stattlichen Beträge zusammen:
Zukunft gestalten: 6.633,05 €  
Kirche: 250,00 €  
GWH: 7.218,30 € (jeweils ½ Erlös Flohmarkt
+ Christbaumaktion)

gesamt: 14.101,35 €  
Wir danken herzlich allen Spenderinnen und Spendern, denen Kirche, Pfarrhaus und Gemeindehaus als Orte für Menschen am Herzen liegen, auch wenn wir diese aktuell geschlossen halten müssen.

24. März 2020
Herzlichen Dank für Ihre Spenden  
In den ersten beiden Wochen wurden für unser Projekt „Zukunft gestalten“ schon über 5000 € gespendet.
Wir danken herzlich allen Spenderinnen und Spendern, denen Kirche, Pfarrhaus und Gemeindehaus als Orte für Menschen am Herzen liegen, auch wenn wir diese aktuell geschlossen halten müssen.

09. März 2020
  PRESSEMITTEILUNG
Im Auftrag des Evang. Kirchenbezirks Esslingen
Spendenkampagne für historische Gebäude Evangelische Kirchengemeinde Köngen muss für Sanierungen tief in die Tasche greifen
Gleich drei bedeutende Gebäude muss die Evangelische Kirchengemeinde Köngen in den nächsten Jahren sanieren: die denkmalgeschützte Peter− und Paulskirche, das ebenfalls unter Denkmalschutz stehende Pfarrhaus Nord gleich gegenüber und das Gustav−Werner−Gemeindehaus. Fast eine Million Euro werden die Sanierungen insgesamt kosten. Gut 640.000 € kommen aus Zuschüssen und Rücklagen. Bleiben rund 350.000 €, die die Kirchengemeinde aus Spenden aufbringen will. Ein ehrgeiziges Projekt, wie Pfarrerin Ursula Ullmann−Rau, Pfarrer Dr. Ronald Scholz und die Kirchengemeinderatsvorsitzende Ev−Marie Lenk unumwunden zugeben. Eine Spendenkampagne soll helfen, das Geld zu sammeln.
Die Peter− und Paulskirche wurde erst 2011 innen renoviert und modernisiert. Dass nun schon wieder tiefe Risse das Mauerwerk von Chorraum und Kirchenschiff durchziehen und der Putz außen und innen von Wänden und Decke bröselt, sei überraschend, sagt Lenk. Aufmerksame Kirchenbesucher könnten quasi zusehen, wie sich neue Risse bildeten. Auch die Bodenplatten zeigen bereits Schäden. Die Ursache sind Setzungen im Untergrund, die durch die Trockenheit der letzten Sommer hervorgerufen wurden. Die Peter− und Paulskirche sei das Gotteshaus mit den zweitmeisten Rissbildungen im Bereich der württembergischen Landeskirche, hat Scholz von Fachleuten in der Kirchenleitung erfahren.
Mit einem Düsenstrahlverfahren soll nun Beton unter die Fundamente eingespritzt werden, der den Untergrund stabilisiert, erklärt Scholz. Allerdings werde man nur die neuralgischen Punkte bearbeiten. Eine Unterfangung des ganzen Gebäudes wäre zu teuer, klärt der Pfarrer. Schon jetzt belaufen sich die Kosten auf 330.000 €, wovon 150.000 € die Kirchengemeinde durch Spenden aufbringen muss. Zudem habe man vor kurzem einen Schädlingsbefall am Holz der Empore festgestellt, ergänzt Ullmann−Rau. Mit der Sanierung der Kirche könne man allerdings frühestens 2021 beginnen − sieht man von Notsicherungen ab.
  Pfarrhaus Nord
Ev−Marie Lenk, Pfarrer Dr. Ronald Scholz und Pfarrerin Ursula Ullman−Rau (v.l.) vor dem denkmalgeschützten Pfarrhaus Nord
 
Das 1844 errichtete Pfarrhaus Nord hat eine denkwürdige Geschichte, bot es doch als Teil der „Württembergischen Pfarrhauskette“ in der Nazizeit verfolgten jüdischen Menschen Schutz. Immer wieder beherbergte die Familie von Pfarrer Eugen Stöffler Juden. Zudem organisierte sein Frau Johanna Pfingsttreffen für junge Mädchen, die aus weitem Umkreis nach Köngen kamen. Eine Besonderheit, da ansonsten christliche Freizeiten von den Nazis verboten waren.
Zum Abschluss der 2018 begonnenen energetischen Sanierung soll in diesem Jahr nun noch das Dach gedämmt und aus Denkmalschutzgründen neu gedeckt werden, denn noch liegen die Ziegel direkt auf den Sparren. "Damit sind dann alle möglichen und nachhaltigen Maßnahmen erschöpft, da das Pfarrhaus unter Denkmalschutz steht", erklärt Scholz. 212.000 € sind für alle Arbeiten veranschlagt, 55.000 € sollen über Spenden zusammenkommen.
Das Gustav−Werner−Gemeindehaus wurde 1966 gebaut und ist in die Jahre gekommen. Es wird von vielen Gruppen und Kreisen genutzt: Posaunenchor, Familienbildungsarbeit und Liebenzeller Gemeinschaft sind neben etlichen anderen Gruppen regelmäßige Nutzer des Hauses. Auch für Feste ist es beliebt.
Weil die Gemeinde das alte Gemeindehaus aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben musste, und das Gelände an die Sozialstation und den Krankenpflegeverein verkauft hat, die dort ein Haus für neue Wohn− und Betreuungsformen für Senioren bauen wird, sind nun im Gustav−Werner−Gemeindehaus Renovierungs− und Umbauarbeiten nötig, die in den nächsten drei bis vier Jahren durchgeführt werden und möglichst im Sommer beginnen sollen. Da schon 2018 eine neue Gasheizung installiert wurde, kann der Öllagerraum in eine Werkstatt und einen Lagerraum umgewandelt werden. Auch der Garten soll als Außenspielfläche für den Kindergarten und andere Gruppen und Kreise umgestaltet werden. Zudem sollen Parkplätze entstehen wie mittelfristig auch ein Lagergebäude für Kindergarten−Material, Großmaterial und Rasenmäher etc. Auch Entwässerungs− und Dämmmaßnahmen im Untergeschoss sind nötig. Die Gesamtkosten sind mit 450.000 € kalkuliert, die Kommune beteiligt sich im Rahmen des Kindergarten−Vertrags mit 50.000 €, so dass die Kirchengemeinde auf Spenden in Höhe von 145.000 € hofft.
Energieeinsparung spielt bei den Sanierungsmaßnahmen eine große Rolle. Das soll nicht nur dem Klima dienen, sondern auch den Geldbeutel der Kirchengemeinde entlasten. "Wenn wir die laufenden Kosten senken, können wir das Geld in die inhaltliche Arbeit stecken", betont Ullmann−Rau.
Angesichts der Summe, die sich die Kirchengemeinde aus Spenden erhofft, ist die von einer Arbeitsgruppe organisierte Kampagne auf vier Jahre angelegt. Einige Aktionen haben bereits stattgefunden, so etwa der erste Köngener „Escape−Room“ in der Kirche, den Jugendmitarbeiterinnen organisierten. Alle Gruppen und Kreise der Gemeinde seien angefragt worden, sich zu beteiligen, sagt Ullmann-Rau.
In einer Broschüre informiert die Gemeinde über die Vorhaben.
Die Kirchengemeinde hofft allerdings nicht nur auf finanzielle Zuwendungen, sondern auch auf Zeitspenden. Schon bei der Innensanierung der Kirche wie auch Umbau und Sanierung des Schulberggebäudes haben viele Köngener tatkräftig mit angepackt. "Vielleicht können wir das Dach des Pfarrhauses selbst abdecken", nennt Scholz ein Beispiel.
Text und Foto: Ulrike Rapp−Hirrlinger