Evangelische Kirchengemeinde Köngen
Termine und Meldungen
 
 
 
Nachdem wir erfreulicherweise langsam wieder zu einer gewissen Normalität zurückkehren, werden wir aktuelle Termine und Nachrichten wieder hier auf dieser Seite veröffentlichen.
Da aber dennoch noch längst nicht alles wieder in gewohnten Bahnen läuft und daher der Eine oder die Andere lieber weiter aus der Ferne an der christlichen Gemeinschaft teilnehmen möchte, werden wir natürlich auch weiterhin Impulse, Gebete und Ähnliches auf unserer Seite Corona spezial veröffentlichen. Schauen Sie daher auch dort regelmäßig vorbei.

Aktuelle Termine
eigene Ökumene Bezirk
Aufgrund der Bestimmungen der DSGVO werden bei Kasualien (Hochzeiten/Taufen) keine Namen mehr angegeben. (KGR−Beschluß 07.02.2019)

Sonntag, 12. Juli 2020 5. nach Trinitatis
10.00 Uhr Gottesdienst
mit Pfarrer Alexander Stölzle
Lukas 5, 1−11(→ nachlesen auf bibleserver.com)
ist für die allg. Gemeindearbeit.
⇒ Bitte beachten Sie die Anmerkungen zu ‘Gottesdienst‘, ‘Hygieneregeln‘ und ‘Datenschutz‘ bezüglich der aktuellen Corona−Beschränkungen beim Gottesdienst−Besuch auf der rechten Seite
Sonntag, 19. Juli 2020 6. nach Trinitatis
10.00 Uhr Gottesdienst
mit Pfarrerin Ursula Ullmann−Rau
Mose 7, 6−12(→ nachlesen auf bibleserver.com)
ist für die Kirchenmusik
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Donnerstag, 23. Juli 2020
19.45 Uhr Kirchengemeinderats−Sitzung
im Stöfflersaal, Schulberggebäude, Kiesweg 52

Sonntag, 26. Juli 2020 7. nach Trinitatis
10.00 Uhr Gottesdienst
mit Pfarrer Alexander Stölzle
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Samstag, 01. August 2020
21.00 Uhr Kirchenkino mit dem Film Die Sprache des Herzens

Sonntag, 02. August 2020 8. nach Trinitatis
10.00 Uhr Gottesdienst zum Film und Verabschiedung von Rebekka Elwert
mit Pfarrerin Ursula Ullmann−Rau
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Samstag, 08. August 2020
21.00 Uhr Stummfilmkonzert Der Glöckner von Notre Dame mit Frank Oidtmann an der Orgel

Sonntag, 09. August 2020 9. nach Trinitatis
10.00 Uhr Gottesdienst
mit Pfarrer Alexander Stölzle
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Samstag, 15. August 2020
21.00 Uhr Kirchenkino mit dem Film Grüner wird‘s nicht, sagte der Gärtner und flog davon

Sonntag, 16. August 2020 10. nach Trinitatis
10.00 Uhr Gottesdienst zum Film
mit Pfarrerin Ursula Ullmann−Rau
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Sonntag, 23. August 2020 11. nach Trinitatis
10.00 Uhr Gottesdienst
mit Pfarrer Dr. Ronald Scholz
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Sonntag, 30. August 2020 12. nach Trinitatis
10.00 Uhr Gottesdienst
mit Prädikantin Angelika Rist aus Baltmannsweiler

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Mitteilungen/Veranstaltungen


−> Meldungen der Landeskirche

Singen im Gottesdienst wieder möglich
Im Gottesdienst ist Gemeindegesang endlich wieder erlaubt, allerdings unter Einschränkungen.
Beim gemeinsamen Singen und Sprechen ist laut Vorgabe der Landeskirche eine Mund−Nasen−Bedeckung verbindlich zu tragen.
Bei uns in der Peter− und Paulskirche ist Gemeindegesang unter dieser Bedingung ab Sonntag, den 12. Juli wieder möglich. Außerdem ist der Einsatz von Blasinstrumenten im Gottesdienst wieder möglich, auch das ist eine gute Nachricht.
Wir freuen uns auf die nächsten Gottesdienste, die wir mit Ihnen zusammen feiern.
Gottesdienst
Wir feiern den Gottesdienst in unserer Peter− und Paulskirche. Der einzige Eingang befindet sich barrierefrei an der Nordseite der Kirche (Platanen). Die Einweisung erfolgt weiterhin durch die Ordnerinnen und Ordner.
Aktualisierte Hygieneregeln
Das Tragen von Mund−Nase−Bedeckungen (MNB) wird weiterhin dringend empfohlen ist aber während der Gottesdienste nicht mehr verpflichtend. Bitte trage Sie Ihre MNB aber beim Kommen bis zum Platzeinnehmen in der Kirche. Spätestens zum Verlassen der Kirche nach dem Gottesdienst ist die MNB wieder aufzusetzen.
Beim gemeinsamen Singen und Sprechen ist laut Vorgabe der Landeskirche die MNB verbindlich zu tragen.
Vielen Dank!
Zum Datenschutz
Beim Eingang werden wir Namen und Adresse der BesucherInnen abfragen, falls eine Infektionskette zurückverfolgt werden muss. Ihre Angaben werden vier Wochen in einem Sicherheitsschrank im Pfarramt verwahrt und dann vernichtet.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Gemeindedienst − Vergabe eines Bezirks
Dreimal im Jahr unseren Gemeindebrief „Brücke“ verteilen, die neu zugezogenen Gemeindeglieder begrüßen, Geburtstagswünsche an unsere über 70−jährigen überbringen − das sind die Aufgaben, welche 60 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für unsere Kirchengemeinde erledigen.
Wir suchen für folgenden Bezirk eine Austrägerin oder einen Austräger:
Kehlstraße, Wilhelmstraße, Schillerstraße 1−11.
Wenn Sie etwas Zeit hätten und kontaktfreudig sind, rufen Sie uns doch bitte im Gemeindebüro unter Tel. 81333.
Vielen Dank!
Ich bin dann mal weg…
20200528_UUR_pilgernd − sagt ihre/eure Pfarrerin Ursula Ullmann−Rau und freut sich auf Tage des Unterwegsseins und des Gebetes auf dem Jakobsweg. Vikarin Rebekka Elwert hat ihre Prüfungen absolviert und ist nun in der Phase der "integrativen Gemeindearbeit" angekommen. Das sind die letzten Monate, die sie als Vikarin in Köngen ist, bevor sie nach ihrer Ordination am 26. Juli 2020 und dem Abschiedsgottesdienst am 2. August 2020, ab 1. September eine neue Aufgabe übernimmt. Während dieser Zeit soll sie alle Aufgaben im Pfarramt selbstständig übernehmen. Das bietet mir die Gelegenheit, dass ich als Ausbildungspfarrerin vier Wochen für eine besondere Auszeit und Fortbildung habe. Und da „bin ich dann mal weg“. Einige aus der Gemeinde sind schon mal einen Tag mit mir gepilgert. In Betzingen haben wir regelmäßig 3−4−tägige Pilgertouren für eine Gemeindegruppe angeboten. Und nun schnüren mein Mann und ich die Stiefel, um mehrere Wochen zu pilgern. Geplant war dies mit meinem Pfingsturlaub zu kombinieren und am 8. Juni in Konstanz zu starten und bis spätestens 12. Juli 2020 in Genf zu sein. Das ist angesichts der aktuellen Pandemiesituation so nicht möglich. Daher starten wir am 8. Juni zu einer Woche Pilgern in Oberbayern und sehen danach weiter. Mir tut es gut, mich auf das Nötigste zu beschränken und mich ganz dem Weg, der Natur, der Besinnung zu überlassen. Mit den Füßen und mit dem ganzen Körper zu beten, erdet, befreit von den Aufgaben, der vergangenen Wochen und macht offen und frei, um sich von Gottes Geist neu füllen zu lassen.
Die Gemeinde weiß ich bei Rebekka Elwert in guten Händen und Ev−Marie Lenk steht ihr für alles, was die Geschäftsführung betrifft zur Seite. Alexander Stölze vertritt das Ehepaar Scholz während des Mutterschutzes und der Elternzeit. Mögen alle hier vor Ort, mein Mann und ich unterwegs, gut geleitet und behütet sein.
Ab 13. Juli 2020 bin ich dann wieder da.
Ihre/eure Pfarrerin Ursula Ullmann−Rau
Eindrückliche Gottesdienste am Pfingstmontag
Über 80 Gottesdienstteilnehmende feierte an Pfingstmontag in der Peter− und Paulskirche zwei Gottesdienste und gedachten dabei des 1. Köngener Pfingsttreffens vor 80 Jahre im Jahre 1940. Ursula Stöffler schrieb uns einen Text, weil sie coronabedingt nicht dabei sein konnte und erinnerte an die Zeit und wie diese Pfingsttreffen entstanden, geplant und durchgeführt wurden. Prälatin Gabriele Arnold ermutigte in ihrer Predigt mit dem Geist von Pfingsten, der damals Menschen stark gemacht hat, sich auch heute den aktuellen Herausforderungen mutig zu stellen.
Beide Texte können Sie nun hier nachlesen:

Herzlichen Dank allen, die diese Gottesdienste mit vorbereitet und mitgestaltet haben.
Ursula Ullmann−Rau
Anmeldung zum Konfirmandenunterricht 2020/2021
Wir laden alle Jugendliche, die jetzt in der 8. Klasse sind und den evangelischen Religionsunterricht besuchen zum Konfirmandenunterricht ein. Ein Elternabend zum Konfi−Kurs 2020/21 ist in diesem Jahr aktuell leider noch nicht möglich.
Nach den Sommerferien ist die Konfirmation der jetzigen Konfirmandinnen und Konfirmanden im Oktober geplant. Danach möchten wir mit dem Konfi−Unterricht beginnen.
Die Anmeldung für den Konfirmandenunterricht möchten wir jetzt machen, wenn auch in ungewohnter, nur schriftlicher Weise. Wer keinen Brief erhalten hat und 2021 Konfirmation feiern möchte, melde sich bitte im Gemeindebüro bei Frau Wagner zu ihren Bürozeiten unter Tel. 81333.
Vielen Dank!
Öffnung der Gemeindehäuser
Immer wieder werden wir angefragt, wann denn wieder Aktivitäten in den Gemeindehäusern stattfinden können. Das ist verständlich, weil Gemeindeleben auch neben den Gottesdiensten wichtig ist. Die Gemeindehäuser sind wie die Zehntscheuer und die Eintrachthalle aktuell noch geschlossen. Die Landesregierung öffnet nun aber nach und nach Bereiche unter Auflagen. Deshalb haben wir im Kirchengemeinderat beschlossen, nun das Jugendwerk, die Liebenzeller Gemeinschaft mit EC−Jugendarbeit und die fba anzuschreiben. Wir bitten um gesammelte Rückmeldung der Verbände bis 16. Juni 2020, welche Gruppen das Gemeindehaus wieder nutzen möchten. Die Gruppen der Kirchengemeinde werden ebenso angeschrieben. Es ist für alle Gruppen die aktuell gültigen Coronaverordnung des Landes evtl. mit Ergänzungen der Kommune zu beachten. Im Bereich der Kindergärten und Schulen führt diese z.B. auch zu veränderten Zeiten, da sich Menschen so wenig wie möglich nach wie vor begegnen sollen.
Vorstellung von Vertretungspfarrer Stölzle
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Liebe Gemeinde in Köngen,
mein Name ist Alexander Stölzle und ich bin seit September 2019 Pfarrer zur Dienstaushilfe (PDA) im Dekanat Esslingen. Neben der Vertretung vakanter Stellen im Kirchenbezirk erteile ich auch Religionsunterricht und begleite diverse Projekte auf Bezirksebene. Das letzte halbe Jahr habe ich die Pfarrstelle Sulzgries Süd schwerpunktmäßig vertreten. Hierzu zählten vor allem Konfirmandenunterricht, Gottesdienste und Kasualien. Zudem ist ein Teil meines Dienstes auch im Bereich der Stadtkirchengemeinde Esslingen.


Ab Mai vertrete ich meine Kollegin Pfarrerin Birgit Scholz während ihres Mutterschutzes hier in Köngen. Wenn Pfarrer Ronald Scholz im Juni für 2 Monate in Elternzeit geht, werde ich auch ihn bis August vertreten.
Ich freue mich sehr, meinen Dienst hier bei Ihnen in Köngen zu tun und Gottesdienste in Ihrer wunderschönen Kirche zu halten. In dem Rahmen, in dem die Bestimmungen zu COVID19 es zulassen, werde ich auch Taufen, Trauungen und Bestattungen vornehmen. Bei Sterbefällen dürfen Sie sich jederzeit an mich wenden und mich ebenso bei anderen seelsorgerlichen Anliegen gerne kontaktieren:
Tel.: 0163−71 63 579
eMail: alexander.stoelzle(at)elkw.de
Ich freue mich Sie kennenzulernen und auf die Begegnung mit Ihnen.
Herzliche Grüße
Pfarrer Alexander Stölzle
Und bis wir uns wiedersehen…
Liebe Gemeinde,
mein Mutterschutz hat begonnen und in wenigen Wochen bekommen wir unser zweites Kind. Da ich nach der Geburt für ca. ein Jahr in Elternzeit gehen werde, möchte ich mich heute vorerst von Ihnen verabschieden − und zwar mit einem Liedvers, der auf einen Irischen Segen zurückgeht:
Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen,
mögest du den Wind im Rücken haben.
Und bis wir uns wiedersehn, und bis wir uns wiedersehn,
möge Gott seine schützende Hand über dir halten.
Und bis wir uns wiedersehn, und bis wir uns wiedersehn,
möge Gott seine schützende Hand über dir halten.

Dieses Lied von Günter Schwarze hat nicht nur Einzug in unsere Gottesdienste gehalten, sondern wird auch in Gruppen und Kreisen, bei Familienfesten oder Freizeiten gerne als Schlusslied gesungen. Ich selbst habe beim Lesen dieser Zeilen den Posaunenchor im Ohr, in dessen Proben das Lied zum festen Bestandteil des Abschlussrituals gehört.
Bevor man auseinandergeht, spricht (oder singt) man sich noch Gottes Segen zu. Das ist nicht nur in der Gottesdienstliturgie und im Gemeindeleben guter und schöner Brauch. Früher gab es in einigen Familien die Tradition, die eigenen Kinder zu segnen, bevor sie sich z.B. auf den Schulweg machten. Auch unsere Abschiedsgrüße „Ade“ oder „Tschüss“ schließen Gottes Segen mit ein. Beide Wörter haben ihren etymologischen Ursprung im französischen à (bei) dieu (Gott) und bedeuten so viel wie „Gott befohlen“.
Aber nicht nur zum Abschied, auch an verschiedenen Schwellen spielt der Segen bis heute eine große Rolle. Denken wir nur an unsere kirchlichen Kasualien: Taufe, Konfirmation, Trauung oder Beerdigung. Auf dem Übergang zu etwas Neuem, Unbekanntem tut es gut, Gottes Segen zugesprochen zu bekommen. Und so wünschen wir auch den Geburtstagskindern auf dem Weg in ein neues Lebensjahr „viel Glück und viel Segen“ auf all ihren Wegen.
In diesen Tagen stehen wir alle auf einer Art Schwelle in eine unbekannte Zukunft. Die letzten Wochen haben unseren Alltag völlig durcheinandergebracht. Was kommt, steht in den Sternen. Werden wir die Geduld und die Kraft aufbringen, weiterhin mit den Einschränkungen zu leben? Wann wird sich die Lage entspannen? Und wie wird er aussehen, der neue Alltag nach der Krise?
Wie gut, dass wir einen haben, dem wir unsere Sorgen und Ängste anvertrauen dürfen und mit dessen Segen wir rechnen können. Natürlich ist Gottes Segen keine Art Zauberspruch, der uns vor jeglichem Bösen bewahrt. Und doch ist Segen mehr als nur schöne Worte.
In jedem Segen sagt Gott seine Nähe und seine Begleitung zu. Im Segen verspricht uns Gott mitzugehen − auch und gerade durch die dunklen Täler in unserem Leben. Die Kraft, die im Segen steckt, gibt Rückendeckung und neuen Mut für das, was vor uns liegt. Und so können uns Segensworte bestärken, zuversichtlich in eine neue Zukunft hineinzugehen, selbst, wenn wir nicht wissen, was sie alles für uns bereithält.
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Bild: R. Piesbergen © GemeindebriefDruckerei.de
Mit dem Liedvers vom Anfang möchte ich Ihnen und Euch heute von Herzen Gottes Segen wünschen. Auch wenn wir gerade eher das Gefühl haben, dass uns Steine in den Weg gelegt werden − sei es, weil wir nahestehende Menschen nicht treffen dürfen oder Einkaufen nur noch mit Maske gestattet ist − ich wünsche Ihnen und Euch, dass sich immer mehr bewahrheitet, womit das Irische Segenslied beginnt: „Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen!“
Und auch wenn uns statt Rückenwind gerade eher strenger Gegenwind entgegenbläst, der uns daran hindert, leichtfüßig nach vorne zu gehen, wünsche ich Ihnen und Euch, dass dieser Wind bald wieder die Richtung ändert: „Mögest du den Wind im Rücken haben!“
Gottes Segen und seine Begleitung sind uns zugesagt, komme was wolle. Lassen Sie uns darauf vertrauen, dass Gott uns die nötige Kraft gibt, mit den Unsicherheiten im Hinblick auf die kommenden Wochen und Monate zu leben und auf seine Hilfe zu bauen.
„Und bis wir uns wiedersehn, und bis wir uns wiedersehn, möge Gott seine schützende Hand über dir halten!“
Gott befohlen, Ihre und Eure Pfarrerin Birgit Scholz
Sonderausstellung im bibliorama − das bibelmuseum Stuttgart
Ungleiche Paare. Auf der Suche nach dem richtigen Leben
Das Christentum hat eine lange Tradition. Und es beruft sich auf Schriften, die noch älter sind als das Christentum selbst. Diese Schriften stellt das bibliorama − das bibelmuseum Stuttgart in den Mittelpunkt seiner Dauerausstellung. Vom 21.03.2020 − 04.10.2020 wirft das bibliorama nun einen Blick in die Kirchengeschichte des südwestdeutschen Raumes. 14 Mensch, sieben ungleiche Paare werden präsentiert.
Näheres unter www.bibelmuseum−stuttgart.elk−wue.de. Gruppenbuchungen bei Claudia Koch, Koch(at)dbg.de.
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Landeskirchliche Meldungen

Evangelische Landeskirche Württemberg

Am Donnerstag, 4. Juli 2020 hat die erste ‚hybride‘ Tagung der Evangelischen Württembergischen Landeskirche im Stuttgarter Hospitalhof begonnen. Unter Beachtung von mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Infektionsschutzmaßnahmen ist es für die 91 Synodalen und anderen Beteiligten möglich, sowohl vor Ort als auch per Videoschalte an der Tagung teilzunehmen.

Einen Mitgliederrückgang um 1,8 Prozent hat die Evangelische Landeskirche in Württemberg im Jahr 2019 verzeichnet. Bei einem leichten Rückgang der Zahl der Sterbefälle auf 27.980 und einer spürbaren Zunahme der Kirchenaustritte auf 24.109 hatte die Landeskirche am Stichtag 31.12.2019 1.957.088 Mitglieder (2018: 1.993.460).

Der Prälat von Heilbronn, Harald Stumpf, geht Ende Juni in Ruhestand. Seine Entpflichtung wird erstmals in der Geschichte der Landeskirche nicht in einem Präsenzgottesdienst vorgenommen, sondern aufgrund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Beschränkungen in einem aufgezeichneten Gottesdienst, der ab Sonntag, 28. Juni auf der Homepage der Evangelischen Landeskirche in Württemberg abrufbar ist.

Zum Weltflüchtlingstag am Samstag (20.06.) haben Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und Erzbischof Stephan Burger vom Erzbistum Freiburg in einem gemeinsamen Wort dazu ermutigt, „Wege des Friedens zu gehen“.

Während der Corona-Krise haben in der württembergischen Landeskirche 81 Prozent der befragten Gemeinden digitale Verkündigungsformate wie Gottesdienste und Andachten angeboten. Das geht aus einer Studie hervor, die die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) heute in Berlin vorgestellt hat. Ziel dieser Ad-hoc-Studie war es, valide Ergebnisse einer repräsentativen Stichprobe für die EKD zu erhalten. Aus diesem Grund wurden vier Landeskirchen ausgewählt, die zum einen im Blick auf Gemeindegliederzahlen miteinander vergleichbar sind und zum anderen verschiedene Gebiete Deutschlands abdecken. Neben der Evangelischen Landeskirche in Württemberg waren das die Nordkirche sowie die Mitteldeutsche Kirche (EKM) und die Evangelische Kirche in Kurhessen Waldeck (EKKW).

Das Deutsche Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) ruft zu Spenden für die Corona-Hilfe des Lutherischen Weltbundes (LWB) auf. In den ärmsten Ländern der Welt müssten die Präventionsmaßnahmen gegen Corona aufgestockt werden, um Menschenleben zu schützen, heißt es dort. „Auch wenn in Deutschland Lockerungen möglich sind: Die Gefahr von unkontrollierbaren Ausbreitungen in armen Ländern ist weiterhin real. Die Menschen brauchen unsere Unterstützung“, sagt der Vorsitzende des DNK/LWB, Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July.

Stuttgart/Karlsruhe. In einem offenen Brief an die Abgeordneten in Land, Bund und EU haben die Umweltbeauftragten sowie die Beauftragten des kirchlichen Entwicklungsdienstes der Evangelischen Landeskirchen in Württemberg und in Baden dazu aufgerufen, „den Schutz des Lebens, der Umwelt sowie Gerechtigkeit, Frieden und Menschenrechte weltweit und für zukünftige Generationen als ethische Maßstäbe“ zugrunde zu legen – besonders in Zeiten der Bewältigung der Corona-Pandemie. Die Corona-Krise müsse Anlass für einen wirklichen Neubeginn für ein gutes Leben in einer zukunftsfähigen Welt sein.

Pfingstbotschaft von Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July

Prof. Dr. Annette Noller ist heute zur Vorstandsvorsitzenden des Diakonischen Werks Württemberg gewählt worden. Die 58-jährige Pfarrerin der württembergischen Landeskirche ist seit 2002 Professorin für „Theologie und Ethik in sozialen Handlungsfeldern/Diakoniewissenschaft“ an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Noller tritt ihr Amt zum 1. Dezember 2020 an. Sie folgt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann nach, der zum 30. November 2020 in den Ruhestand geht. Als Vorstandsvorsitzende wird Annette Noller nach Zustimmung der landeskirchlichen Gremien gleichzeitig Mitglied im Kollegium des Evangelischen Oberkirchenrats, dem Leitungsgremium der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Im Diakonischen Werk bildet sie zusammen mit Kirchenrätin Eva-Maria Armbruster und Dr. Robert Bachert den hauptamtlichen Vorstand. Gewählt wurde die Ludwigsburger Professorin vom Verbandsrat, dem kleinen Parlament der württembergischen Diakonie.

Zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai 2020 würdigt Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July dankbar die Errungenschaften der Demokratie in Deutschland, deren zentrale Werte das Grundgesetz 'in Verantwortung vor Gott und den Menschen' bewahre. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie werde über das Grundgesetz und Fragen der Grundrechte diskutiert, auch in der Kirche. Diese habe ihre Verantwortung als Institution mit Gestaltungswillen wahrgenommen – besonders im Hinblick auf die Schwachen, so der Landesbischof. Vorwürfe, Kirche habe im „Rückzug“ auf die Nächstenliebe leichtfertig Autorität als Gegenüber zum Staat aufgegeben, wies July zurück.