Evangelische Kirchengemeinde Köngen
Goldacker−Kindergarten
 
 
← Kindergärten
Kontaktdaten
Adresse:
Schillerstraße 31
73257 Köngen
07024−81030
 
E-Mail:
KiGaGoldacker(at)evkg−koengen.de
 
Ansprechpartner:
Doris Langeneck
Der Goldackerkindergarten ist ein zweigruppiger Kindergarten, in dem bis zu 50 Kinder betreut werden können.
Diesen Kindergarten besuchen Kinder unterschiedlicher Nationalitäten und Religionen. Sie sind im Alter von 2 bis 7 Jahren.

Öffnungszeiten Uhr
Montag bis Freitag 7:30 Uhr bis 12:15 Uhr
offene Abholzeit bis 12:30 Uhr
Dienstag bis Donnerstag 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Montag und Freitag Nachmittag bleibt der Kindergarten geschlossen.

Personal
Unser Team besteht aus sieben ausgebildeten Erzieherinnen:
Frau Langeneck 100%
Frau Lämmle 100%
Frau Volland 75%
Frau Merkle 70%
Frau Schüle−Schleuning60%
Frau Heisig 45%
Frau Bosler 25%

Pädagogischer Ansatz
Wir arbeiten mit einem „Offenen Konzept“.
Das bedeutet, die Kinder haben die Möglichkeit, während des Freispiels mehrere Funktionsräume (Atelier, Bauzimmer, Spielzimmer und Turnzimmer) zu nutzen.
Uns ist es wichtig, dass sich die Kinder mit all ihren Unterschieden wohl fühlen, gemeinsam spielen und mit− und voneinander Selbständigkeit, Gemeinschaftsfähigkeit und Solidarität lernen können. Dies ist vor allem im Freispiel möglich, daher ist diese Zeit besonders wertvoll.
Kinder machen beim freien Spielen immer einen zufriedenen und ausgeglichenen Eindruck, was uns immer wieder neu bestätigt, die Kinder so viel wie möglich „spielen“ zu lassen. Dies möchten wir in unseren Funktionsräumen fördern und in unseren Tagesablauf miteinbeziehen.

Religionspädagogische Arbeit
Die religionspädagogische Arbeit ist uns persönlich sehr wichtig, da wir in unserer Gesellschaft einen zunehmenden Werteverfall und eine Orientierungslosigkeit erleben, der man nicht nur schweigend zusehen kann. Wir denken, dass Antworten, die sich aus der Frage nach Gott ergeben, hilfreich sein können, dieser Entwicklung entgegen zu wirken.
Aus entwicklungspsychologischer Sicht sind Kinder während diesem Alter sehr mit der „Frage nach Gott“, „Wo alles herkommt“, „Leben und Tod“ beschäftigt.
Die Kinder fragen diese Fragen, wenn man sie zuläßt, und suchen auch nach Antworten. Deshalb möchten wir ihnen religiöse Antworten geben und nehmen biblische Geschichten immer wieder in unseren Planungseinheiten auf. Gleichzeitig versuchen wir Fragen zu diesem Thema, die sich während des Alltags ergeben, und die uns die Kinder stellen, vor dem Hintergrund unseres Glaubens zu beantworten.
Wir sind überzeugt davon, dass sich die Inhalte dieser religionspädagogischen Themen bei den Kindern einprägen und sie so auf kindgemäße Art und Weise erste Kontakte mit dem christlichen Glauben machen können, den sie im Laufe ihres Lebens noch weiter ausbauen können.
Zur religionspädagogischen Arbeit gehört für uns selbstverständlich auch die Offenheit und Achtung anderer Religionen.

Besonderheiten
Experimente
Immer am Donnerstagnachmittag wird bei uns experimentiert. An diesem Angebot dürfen alle Kinder ab 5 Jahren teilnehmen. Bei den Experimenten halten wir uns an „Fred die Ameise“. Diese Ameise entdeckt in ihrer Umgebung immer wieder Dinge die erforscht werden müssen. Es kann auch mal sein, dass sich die Experimente über mehrere Tage erstrecken.
Durch bildliche Veranschaulichung können sich die Kinder die einzelnen Arbeitsschritte des Experimentes selbst erschließen und diese dann auch durchführen. Hierbei können schon Fragen aufkommen, die von den Kindern geäußert und mögliche Lösungen durch diskutiert werden.
Eingeleitet werden die Experimente immer mit einer Geschichte. Ebenso enden sie mit einer Geschichte, in der das soeben Erfahrene noch einmal kurz zusammengefasst wird.
Musikalisches Projekt
Regelmäßig am Freitagvormittag finden für die 4− und 5−jährigen Kinder die Musikstunden (je 30−40 min.) statt. Gemeinsam singen wir, begleiten die Lieder mit Instrumenten und körpereigenen Instrumenten und tanzen zur Musik der CD. Musik und Bewegung ist dabei der Schwerpunkt. Singen ist ein Urbedürfnis eines jeden Kindes und Musikalität ist schon bei der Geburt eines jeden Menschen angelegt. Sie muss weiterentwickelt werden, sonst verkümmert sie. Dies ist uns ein großes Anliegen.
Folgende Bereiche werden beim Kind in einer Musikstunde weiterentwickelt:

Musikalischer Bereich:
Lieder werden schnell oder langsam, laut oder leise gesungen und stehen in unterschiedlichen Taktarten. Geräusche und Klänge werden erzeugt und gehört, der Unterschied von Dur− und Molltonarten erarbeitet. Durch aktives Musizieren werden diese musikalischen Elemente verinnerlicht.
Motorischer Bereich:
Die Kinder spielen mit den Instrumenten, und bewegen dabei ihre Hände und Arme. Sich im Rhythmus zur Musik bewegen, entwickelt den ganzen Körper weiter und die Musik wird im Gehirn verankert.
Kognitiver Bereich:
Die Kinder singen Lieder nach und merken sich Text und Melodie. Die Sprache entwickelt sich weiter. Wenn sie Musik gezielt anhören vergleichen sie Töne, hören Unterschiede und denken über die Musik nach. Dies geschieht oftmals unbewusst und durch Wiederholungen bilden sich Denkstrukturen, die für die weitere Entwicklung sehr wichtig sind.
Sozialer Bereich:
Die Kinder singen, musizieren und bewegen sich gemeinsam. Die Gemeinschaft wird gefördert und weiterentwickelt.
Psychologischer Bereich:
Musik macht Spaß und Freude und wird spielerisch vermittelt. Musik ist Ausdruck von Stimmungen und Gefühlen und wird ohne Leistungsdruck erfahren.
Felix-Plakette
Unser Kindergarten wurde im Winter 2005 vom Deutschen Sängerbund für tägliches und kindgerechtes Musizieren ausgezeichnet.
Ballbad
Seit Februar 2005 haben wir in unserer Einrichtung, dank dem großen Engagement der Elternschaft, einen Raum, in dem sich die Kinder ganzheitlich spüren oder ganz einfach austoben können.
Vespertag
Jeden Mittwoch morgen bieten wir für und mit den Kindern ein gemeinsam zubereitetes Vesper an. Jedes Kind kann sich selbst bedienen.
Waldtag
Jeden ersten Montag im Monat gehen wir von 7.30 Uhr − 12.30 Uhr in den Wald. Dort wollen wir die Natur intensiv kennenlernen.
Hier werden Selbständigkeit, Grobmotorik, Feinmotorik und der Umgang mit anderen Kindern und der Natur gefördert.
Ausserdem bieten wir regelmäßig eine ganze Waldwoche an.
Der Großenvormittag am Freitag
Zu diesem Vormittag kommen alle Kinder, die im nächsten Jahr vermutlich eingeschult werden. In der Kleingruppe mit einer Erzieherin werden altersspezifische Aktivitäten angeboten.
Die jüngeren Kinder spielen in den anderen Funktionsräumen.
Turnen
Wir turnen Dienstags, in 3 Altersgruppen, im vierzehn−tägigen Rhythmus. Hierzu benützen wir den Turnraum im Kindergarten.
Beim Turnen haben die Kinder zunächst die Möglichkeit, sich auszutoben. Durch anschließende Angebote möchten wir den Gleichgewichtssinn, die Grob− und Feinmotorik schulen. Dabei lernen die Kinder ihren Körper kennen und wachsen über eigene Grenzen hinaus.