Evangelische Kirchengemeinde Köngen
Schulberg−Kindergarten
 
 
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Schulbergkindergarten Köngen
Schulbergkindergarten
Kiesweg 52
73257 Köngen
07024−81223
KiGaSchulberg(at)evkg−koengen.de
Ansicht West/Eingang   Anicht SuedOst
Betreuungsangebot / Öffnungszeiten
Wir bieten 2 Betreuungsformen an:
VÖ−Gruppe:
22 − 25 Plätze für Kinder von 2−7 Jahren
Montag − Freitag:07:30 Uhr − 13:30 Uhr
Ganztagesgruppe:
20 − 22 Plätze für Kinder von 3−7 Jahren
Montag − Donnerstag:07:00 Uhr − 17:00 Uhr
Freitag:07:00 Uhr − 13:00 Uhr
Schließtage:
Die Einrichtung kann zwischen 20 − 24 Schließtagen wählen.
Alle Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Personal:
Kindergartenleitung:Karin Opifanti
ständige stellvertretende Leitung:Svenja Deuschle
6 Erzieher/innen,
1 Hauswirtschaftskraft,
1 Reinigungskraft

Ausbildungseinrichtung für:
Anerkennungspraktikant /in
FSJ
Berufskollegpraktikant / in
Alle Praktikas für die Erzieherausbildung
Schließtage:
Die Einrichtung kann zwischen 20 − 24 Schließtagen wählen.
Alle Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Wir stellen uns vor:
Träger
Der Schulbergkindergarten ist unter der Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde Köngen. Zuständig für die Betreuung ist der Pfarrer/ die Pfarrerin des Pfarrbereichs Süd.
Räumlichkeiten im Schulbergkindergarten
Unsere Einrichtung ist ein Flachdachgebäude mit 3 Stockwerken. Im Untergeschoss befinden sich eine Küche mit Essbereich, ein Schlafraum mit 22 Betten, Toiletten und Sanitärbereich, ein Kreativraum, ein Materialraum, ein Putzmittelraum und ein Heizungsraum.
Im Erdgeschoss befinden sich 2 Gruppenräume mit je einem Nebenraum, ein Büro, eine Garderobe, sanitäre Anlagen für Kinder und Mitarbeiter/innen und ein Personalraum.
Im Obergeschoss befindet sich der Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde. Dieser Saal steht dem Kindergarten als Mehrzweckraum zur Verfügung und ist Bestandteil der Kindergartenarbeit.
Garderobe Runder Tisch Spielbereich
Garten / Außenbereich
Unser Garten befindet sich auf 3 Ebenen. Es gibt ein Blumen− und Gemüsebeet, ein Abstellraum für Geräte, eine Wasserpumpe, ein Klettergerüst, eine Rutschbahn, ein Spielhaus, eine Schaukel und einen großen Sandbereich. Ein Naturhügel mit Bäumen und Sträuchern schließt sich im unteren Teil des Gartens an. Ein kleiner Teil des Gartens ist überdacht und ermöglicht Spiele bei Regenwetter. Außerdem steht ein Holzhaus im Garten, in dem unser Malatelier untergebracht ist.
Garten Rutsche
Aufnahmeregelungen
Im Schulbergkindergarten gibt es 2 Gruppen. Während dem ganzen Kindergartenjahr werden Kinder aufgenommen, bis die maximale Belegungszahl erreicht ist. Wir achten auf ein ausgewogenes Verhältnis in beiden Gruppen. Die Kinder sind unabhängig von der Betreuungsform den beiden Gruppen zugeteilt. Die Anmeldung für einen Kindergartenplatz wird in Köngen für alle Einrichtungen von der Gemeindeverwaltung durchgeführt. Eingeteilt werden die Kinder nach dem Einzugsgebiet und nach der gewünschten Betreuungsform. Wenn die formelle Anmeldung auf dem Rathaus abgeschlossen ist, nehmen die Eltern Kontakt zu der Einrichtung auf. Dann wird die Eingewöhnungszeit besprochen und ein Anmeldegespräch durchgeführt.
Grundlagen der evangelischen Kindergartenarbeit
Die evangelische Kirchengemeinde hat für ihre drei Einrichtungen ein Leitbild zur Kindergartenarbeit erstellt, das im QM−Handbuch festgehalten ist. Eine weitere Grundlage der evangelischen Kindergartenarbeit im Kirchenbezirk Esslingen wurde in einem Grundsatzpapier der Kirchenbezirkssynode aus dem Jahr 2004 gelegt.
Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit
Unser Verständnis von Bildung, Erziehung und dem kindlichen Spiel:

Das Recht des Kindes auf seine eigenen Erfahrungen
Hilf mir es selbst zu tun!„ (Maria Montessori)

Der Kindergarten ergänzt und unterstützt die Erziehung des Kindes in der Familie. Er soll die gesamte Entwicklung des Kindes fördern. Der Kindergarten als familienergänzende Einrichtung ermöglicht dem Kind, in einer Gruppe von 2 − 7−Jährigen zu leben, sich für eine bestimmte Zeit im Tagesablauf von der Familie zu lösen und neue soziale Beziehungen aufzubauen. Weiterhin ist es Aufgabe der Kindergartenerziehung, das in den ersten Lebensjahren begründete Vertrauen zu anderen und zu sich selbst weiter zu entwickeln und zu vertiefen und Basiskompetenzen zu ermöglichen. Zur Bildung der gesamten Persönlichkeit der Kinder unterstützen und fördern wir die Kinder auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes und des Orientierungsplanes von Baden−Württemberg. Uns ist es wichtig, das Kind als eigene Persönlichkeit zu sehen, es so zu akzeptieren wie es ist, mit all seinen Fähigkeiten, seinen Stärken und Schwächen, seine Wesensart zu verstehen und jedem Kind die Förderung, Liebe und Zuwendung zu geben, die es braucht.
Religionspädagogik
Als evangelischer Kindergarten hat die religiöse Erziehung einen besonderen Stellenwert in unserer Einrichtung. Da Kinder verschiedener Religionen und Kulturen unsere Einrichtung besuchen, ist für uns ein interreligiöser Ansatz sehr wichtig. Wir möchten, dass die Kinder erleben und entdecken, dass Gott ein lebendiger Gott ist. Die Kinder sollen spüren, dass sie geliebt und willkommen sind. Das Erzählen von biblischen Geschichten und alltäglicher Begebenheiten, sowie der liebevolle Umgang mit der Gruppe und dem einzelnen Kind gehören zusammen, sie ergänzen einander. In kindgemäßer Form werden christliche Wissensinhalte und Werte vermittelt. Das Kind soll Gefühle der Geborgenheit entwickeln können und die Gelegenheit erhalten, christliche Lebensformen zu beobachten, zu erproben und einzuüben. Das Kind soll dadurch eine Hilfe bekommen, sich mit seinen Stärken und Schwächen anzunehmen. Dabei erfährt es zugleich, was es alleine und was es besser mit anderen Kindern oder mit Erwachsenen bewältigen kann. Wir verbinden religiöse Erziehung mit unserer gesamten Arbeit. Wir vermitteln sie im Alltagsgeschehen und durch feste Rituale (Gebete und Lieder vor dem Essen, erzählen von biblischen Geschichten, religiöse Feste und Feiern…). Dabei nehmen wir auch Geschichten und Feste anderer Religionen mit auf. Wir beziehen sie in alle Bildungsbereiche mit ein und führen gezielte Projekte durch.
Garderobe Der gute Hirte
Emotionale Erziehung: Die Erfüllung der emotionalen Grundbedürfnisse − Geborgenheit, Sicherheit und Liebe − sind die Voraussetzungen dafür, dass das Kind Interessen und Initiativen für seine Umwelt entwickelt und Bindungen zu anderen Menschen eingehen kann. Wir wollen dem Kind diese Grundbedürfnisse vermitteln, so dass es sich mit all seinen Wünschen, Fragen und Nöten an uns wenden kann und sich auf unsere Informationen verlassen kann.
Sozialverhalten: Die Gruppe bietet dem Kind die beste Möglichkeit, soziales Verhalten zu erlernen. Es lernt mit anderen in Kontakt zu treten, Gespräche zu führen, die eigene Rolle innerhalb der Gruppe zu finden, Freunde zu finden und neue Kinder in die Gruppengemeinschaft aufzunehmen. Das Kind erfährt, vorgegebene oder von der Gruppe vereinbarte Regeln des Kindergartenalltags anzuerkennen und einzuhalten, Spielregeln zu kennen und einzuhalten − verlieren zu können und Aufgaben für die Gruppe zu übernehmen und durchzuführen. Die Meinungen, Ideen und Vorschläge anderer anzuhören und zu achten und sich zu trauen, seine eigene Meinung zu äußern sind wichtige Erfahrungsfelder. Sie lernen Rücksicht aufeinander zu nehmen und sich gegenseitig zu helfen.
Kreativität: Kinder sind kreativ und ideenfreudig. Sie experimentieren gerne, probieren neue Sachen aus und entwickeln oft Dinge, die ohne vorgegebene Muster entstehen. Im Kindergarten werden die kreativen Fähigkeiten vor allem dadurch gefördert, dass dem Kind viel Freiheitsraum und ein ausreichendes Angebot an Materialien, die zur Ausführung eigener Ideen anregen, zur Verfügung stehen. Durch Fantasiegeschichten, freies Gestalten, Tänze und Bewegung verstärken wir die kreativen Fähigkeiten der Kinder. Zusätzlich haben wir ein Malprojekt in unserem täglichen Programm, das den Kindern ermöglicht, experimentell und intuitiv mit Farben umzugehen. (siehe Malprojekt − Pinselhaus)
Kognitive Erziehung: Das Hauptziel der kognitiven Förderung besteht darin, die Kinder zur aktiven Auseinandersetzung mit Problemen zu ermutigen und sie zu eigenständigen und kreativen Problemlösungen zu befähigen. Die Beobachtungsfähigkeit soll verstärkt werden (z.Bsp.: durch Beobachtungsspiele, Spiele, die rasches Wahrnehmen verlangen.) Die akustische Wahrnehmungsfähigkeit wird ausgebildet durch Spiele zum Erkennen und Unterscheiden von Worten und Lauten. Die Merkfähigkeit und Förderung der Denkfähigkeit wird durch Sortieren, Ordnen, Zuordnen, Unterscheiden und Vergleichen aufgebaut. Die mathematische Bildung und die Sprachbildung sind dabei zwei wesentliche Bereiche.
Mathematische Bildung: Bei uns im Kindergarten sind mathematische Aktivitäten nicht an das Alter der Kinder gebunden, da diese, je nach Altersstufe, ein bestimmtes mathematisches Verstehen entwickeln. Wir fördern diese Entwicklung und achten dabei auch auf den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes. Dieses lernt durch ausgewählte Spielmaterialien den Umgang mit Zahlen, Formen und Mengen. Technische Erfahrungen im Bereich der Statik machen die Kinder in der Bauecke.
Muscheln sortieren
Sprachbildung: Eine kontinuierliche Sprachbildung, Begleitung des Spracherwerbs und konsequente Sprachförderung von Anfang an, unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten, ist ein wichtiger Aufgabenbereich der Kindertageseinrichtungen. Ziel ist eine alltagsintegrierte Sprachförderung vom ersten Kindergartentag an. Das Bildungs− und Entwicklungsfeld "Sprache" ist zentrales Element des Orientierungsplans für Bildung und Erziehung zur Förderung der Sprechfreudigkeit gehören Gespräche und Erzählrunden (im Morgenkreis, während dem Freispiel…), Bilderbücher und Bildbetrachtungen, das Rollenspiel, Lieder, Verse und Sprachspiele und Geschichten erzählen. Wichtig sind Gespräche und Spiele der Kinder untereinander und die regelmäßige Sprachförderung im Alltag (Fachbegriffe, Dinge benennen, Sätze formulieren…) Rhythmische Sprachspiele und Klatschspiele erg6auml;nzen die Sprachbildung. Wir als Team sind für die Kinder ein Sprachvorbild. Sie lernen über die Sprache, Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken. Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund erhalten bei uns im Kindergarten bei Bedarf besondere Förderung und Integration. Ein fester Bestandteil ist der Besuch unseres Lesepaten 1x in der Woche. Das SPATZ Sprachförderprogramm wird 3x in der Woche umgesetzt. Die gezielte Sprachförderung wird von einer Fachkraft nach dem Ansatz des Denkendorfer Modells durchgeführt.
Bewegungserziehung: Bewegungserfahrungen sind für die Gesamtentwicklung des Kindes entscheidend. In der Bewegungserziehung werden motorische und koordinative Fähigkeiten und Fertigkeiten erprobt und verfeinert. Eine optimale Bewegungsförderung erfordert die maximale und spontane Nutzung aller Bewegungsmöglichkeiten und das Eingehen auf individuelle Bewegungswünsche einzelner Kinder. Die Kinder dürfen den Garten w6auml;hrend der Freispielzeit nutzen. Unser Garten bietet durch den Naturhang viele Möglichkeiten, Koordination, Geschicklichkeit und Bewegungsfreude zu fördern. Durch viele unebene Klettermöglichkeiten wird der Gleichgewichtssinn geschult. Zunehmende körperliche Geschicklichkeit gibt dem Kind Sicherheit und st6auml;rkt das Selbstvertrauen. Regelmä,ßige Spaziergänge, Bewegungsspiele und Tänze ergänzen das Bewegungsangebot für die Kinder. Die Kinder können Freude an der Bewegung erfahren und den eigenen Körper erleben. FitKids: Einmal in der Woche findet im Mehrzweckraum ein FitKids−Tag statt. Dieser Tag hat seinen Ursprung im traditionellen Turntag und hat den neuen Namen FitKids erhalten. Die Kinder dürfen in Kleingruppen an einem Bewegungs− und Turnprogramm mitmachen. Das Programm wird den Altersstufen angepasst und beinhaltet Bewegungsspiele, Tänze, Rhythmik, Ballspiele, Geschicklichkeitsparcours. Durchgeführt wird der FitKids−Tag von unserem pädagogischen Personal.
Umwelterfahrung: Wenn das Kind in seiner Umwelt Sicherheit gewinnen und initiativ werden soll, braucht es neben einer vielseitigen Umwelterfahrung auch viel und vor allem gründliches Wissen. Es ist wichtig, den Kindern Impulse zu geben, die zur Erforschung und Entdeckung ihrer Umwelt herausfordern. Durch selbstständiges Beobachten und Experimentieren können die Kinder wertvolle Grundeinsichten in Naturvorgänge und Sachzusammenhänge erwerben.
Die Kinder können praktischer Fähigkeiten, die von der Körperpflege bis zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr reichen, erwerben. Die Kinder erfahren die Umwelt mit allen Sinnen und nehmen sie als unersetzlich und verletzbar wahr. Dieser interessante Lebensraum wird mit verschiedenen Methoden erforscht. Dadurch entsteht bei den Kindern eine Bewusstheit über Vorgänge in der Natur und sie entwickeln ein entsprechendes Verantwortungsgefühl.
Naturwissenschaftliche und technische Bildung: Die Kinder haben ein großes Interesse am Experimentieren und Beobachten. Sie sind sehr neugierig und konfrontieren uns mit vielen Fragen: Wieso? Weshalb? Warum? Um diese Fragen zu beantworten stellen wir ein großes Spektrum an verschiedenen Materialien in einem Forscherlabor zur Verfügung.
Musikalische Bildung und Erziehung: Musikalische Erziehung umfasst die Gehör− und Sprachbildung und das selbst Musizieren. Spaß an Musik mit Tönen und Rhythmen soll geweckt werden. Täglich wird im Morgenkreis gesungen und getanzt. Die Kinder erleben Musik mit Freude. Durch den Einsatz von Instrumenten zur Begleitung wie Gitarre, Keyboard und Flöte werden die Kinder mit Musikinstrumenten vertraut gemacht. Unsere Einrichtung hat an dem Musikförderprogramm "singende Kindergärten" teilgenommen und setzt diese fundierte Fortbildung täglich um. Dazu gehören neben Klatsch− und Rhythmusspielen, vielfältige Lieder und Spiellieder. Die Stimmbildung und Übungen zur Stimmbildung sind ein wesentlicher Bestandteil unserer musikalischen Förderung im Kindergarten.
Maria Montessori−Pädagogik: Wir setzen einige Teile der Montessoripädagogik in unserem Alltag um. „Hilf mir es selbst zu tun“ ist ein Schlagwort der Montessori−Pädagogik. Wir schaffen den Kindern die Möglichkeiten und Voraussetzungen, etwas selber tun zu können.
  • Vorbereitung des Raumes. Spielmaterial sollte in Kinderhöhe erreichbar sein. Denn ein Kind kann sich ein Spiel nicht selber holen, wenn es zu hoch liegt oder nicht bemerkt werden kann.
  • Den Kindern vormachen, wie man Dinge tut und benutzt, es ihnen mit einfachen Worten erklären. Wenn es schief geht, nochmals erklären. Dabei bleiben, das Kind nicht alleine lassen, bis es etwas alleine kann. Das Kind nicht unter Druck setzen, sondern ihm Zeit lassen.
  • Von der Hand zum Kopf“ − Montessori ist der Meinung, dass die Kinder die Dinge richtig lernen und erfassen, wenn sie es selber ausprobieren und mit allen Sinnen begreifen durften.
  • Auch ihr Dimensionsmaterial soll den Kindern durch Anfassen, damit Bauen und Spielen,
  • Betrachten... Größenverhältnisse klarmachen und verständlich machen
  • Übungen des praktischen Lebens
  • Übungen zur Konzentration und Stille
  • Sinnesübungen
  • freie Entfaltung der Persönlichkeit des Kindes.
Erziehung zur Selbstständigkeit und Selbstsicherheit: Die Erziehung zur Selbstständigkeit und Selbstsicherheit ist ein wichtiger Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Dafür setzten wir Materialien und Grundsätze der Montessori−Pädagogik ein. Wir möchten den Kindern helfen, viele Dinge selbstständig zu tun, um ihnen dadurch Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit zu vermitteln. Die Kinder können unter verschiedenen Übungen des praktischen Lebens wählen. Übersichtlich und für jedes Kind erreichbar stehen auf Tabletts verschiedene Materialien bereit, mit denen die Kinder "üben" können. (z. Bsp.: Wassergläser und ein Krug um das Einschenken zu üben, oder eine Kaffeemühle, um aus Kaffeebohnen feingemahlenen Kaffee zu machen, oder eine Kerze, die unter Aufsicht angezündet werden darf…) Die Kinder sind mit Freude und Konzentration dabei und haben Erfolgserlebnisse und Spaß. Außerdem ist es uns wichtig, die Kinder zu unterstützen, ihren Alltag ihrem Alter entsprechend zu bewältigen.
Dazu gehören:
  • An− und ausziehen
  • Aufräumen
  • Hände waschen
  • alleine auf die Toilette gehen
  • Tisch decken und Abräumen
  • Verschüttetes selber aufwischen oder aufkehren
Malprojekt − Pinselhaus Kunstprojekt im Schulbergkindergarten: Wir haben in unserem Garten ein Holzhaus aufgebaut, das uns seit Sept. 2010 als Malatelier dient. Die Kinder haben einen Namen gesucht und sich "Pinselhaus" ausgedacht. Unsere Methode unterscheidet sich von anderen Kunstprojekten dadurch, dass es um freies, intuitives und kreatives Malen geht und nicht darum, eine bestimmte Kunstrichtung zu erlernen und umzusetzen oder darstellende Bilder zu malen. Zusammen mit der Maltherapeutin Nicole Rüffle haben wir dieses "Langzeitprojekt" ins Leben gerufen. Das intuitive Malen ist eine besondere Methode, in der sich Kinder frei ausdrücken können. Kinder malen was sie bewegt, was sie erleben, sehen und wahrnehmen, was sie empfinden und von Bedeutung halten. Wir achten darauf was Kinder beim Malen erzählen, wie sie sich fühlen, was sie bewegt und was momentan wichtig für sie ist. Wir unterstützen sie dabei, bestärken sie und geben Anregungen. Und wir sind ein wenig stiller als sonst − um zur Ruhe zu kommen und wirklich achtsam sein zu können. Die Kinder dürfen mit Farben experimentieren, verschiedene Farben und Materialien verwenden und so einsetzen, wie sie es möchten. Der innere Ausdruck der Kinder ist uns wichtig! Nicht das Bild als Kunstwerk, nicht das gelungenen Werk ist das Ziel. Alles ist gelungen, weil es die Sprache/ Ausdruck der Kinderseele ist. Wir arbeiten während der Freispielphase im Pinselhaus.
Malaktion 09-2010 Jesus geht ueber das Wasser 2016 Malen 09-2016
Wald− und Wiesentage: Regelmäßige Wald− und Wiesentage sind vertraute Aktionstage im Schulbergkindergarten. Wir entdecken mit den Kindern die Pflanzen, Tiere und Bäume im Wald und erleben die Veränderungen der Natur während der Jahreszeiten. Gerüche, Geräusche und Lichtverhältnisse werden von den Kindern wahrgenommen und intensiv erlebt. Waldtage machen viel Spaß und ermöglichen den Kindern den Wald zu erkunden und mit allen Sinnen zu erfahren. Waldtage finden immer Freitags statt. Der Rhythmus wird in unserer Jahresumfrage bei den Eltern erfragt.